Menü
DE
Warenkorb 0

23.10.2026

Katze haart stark: So bürstest du sie und hast weniger Haare überall

Katze haart stark: So bürstest du sie und hast weniger Haare überall

Haare auf dem Sofa, auf deinem schwarzen Pulli, in allen Ecken… Wenn deine Katze stark haart, bist du nicht allein. Die gute Nachricht: Regelmäßiges Bürsten entfernt abgestorbene Haare, bevor sie überall landen. Hier erfährst du, warum deine Katze haart, wie du sie stressfrei bürstest und welche Werkzeuge du wählen solltest. Die Tipps gelten auch für Hunde.

Warum haart meine Katze so stark?

Der Fellwechsel ist normal

Katzen erneuern ihr Fell ständig, oft mit zwei stärkeren Phasen: im Frühling, wenn sie das Winterfell verlieren, und im Herbst, wenn sich das Fell auf die Kälte vorbereitet. Wohnungskatzen, die im Warmen und bei Kunstlicht leben, können das ganze Jahr über etwas haaren.

Langhaar, Kurzhaar: unterschiedliche Bedürfnisse

Eine Langhaarkatze verliert sichtbarere Haare und kann verfilzen. Eine Kurzhaarkatze haart auch viel, nur unauffälliger… bis du dich in schwarzer Hose aufs Sofa setzt.

Wann du mit dem Tierarzt sprechen solltest

Normaler Haarausfall verteilt sich über den ganzen Körper, ohne kahle Stellen. Frag deinen Tierarzt, wenn du Folgendes bemerkst:

  • kahle Stellen oder Flecken;
  • Rötungen, Krusten oder starke Schuppen;
  • eine Katze, die sich viel mehr als sonst kratzt oder leckt;
  • eine plötzliche Veränderung von Fell oder Verhalten.

Diese Anzeichen können eine medizinische Ursache haben (Parasiten, Allergie, Stress…), die Bürsten nicht löst.

Warum du deine Katze bürsten solltest

  • Weniger Haare in der Wohnung: Jedes Haar in der Bürste landet nicht auf dem Sofa.
  • Weniger verschluckte Haare: Bei der Fellpflege schluckt die Katze abgestorbene Haare. Bürsten reduziert diese Menge, besonders im Fellwechsel.
  • Ein Fell ohne Knoten, vor allem bei langen Haaren.
  • Zeit zu zweit: Behutsam eingeführt wird das Bürsten zu einem ruhigen Ritual, das viele Katzen genießen.
  • Ein kleiner Check: Du entdeckst schneller eine Beule, eine Wunde oder einen Floh.

Wie oft bürsten?

  • Kurzhaarkatze: ein- bis zweimal pro Woche, im Fellwechsel öfter.
  • Langhaarkatze: idealerweise jeden Tag ein paar Minuten, um Knoten zu vermeiden.
  • Ältere Katze: Sie putzt sich manchmal weniger gut selbst, regelmäßige Hilfe tut ihr gut.

Kurze, häufige Einheiten sind besser als eine lange, die sie nervt.

Welches Werkzeug wählen?

Die Zupfbürste für das regelmäßige Bürsten

Ihre feinen Stifte erfassen abgestorbene Haare in der Tiefe. Die selbstreinigende Bürste hat einen praktischen Vorteil: Ein Druck auf den Knopf, die Stifte ziehen sich zurück und die Haare lösen sich in einem Stück, ohne dass du sie anfassen musst. Bürste in Wuchsrichtung und ohne Druck: Die Stifte sind fein.

Der Fellpflegehandschuh für misstrauische Katzen

Für eine Katze, die die Bürste nicht mag, ist der Handschuh oft der beste Einstieg: Du streichelst sie einfach, und die abgestorbenen Haare bleiben an den Silikonnoppen hängen. Unser Fellpflegehandschuh lässt sich unter Wasser abspülen und funktioniert auch bei nassem Fell.

Der Entfilzungskamm für Knoten und Unterwolle

Vor allem nützlich bei mittellangem und langem Fell und im Fellwechsel. Der Entfilzungskamm hat Edelstahlklingen, die kleine Knoten lösen und Unterwolle entfernen. Vorsicht, die Klingen sind scharf: Geh behutsam vor, ohne zu ziehen. Ein Knoten, der an der Haut klebt, gehört in die Hände eines Hundefriseurs oder Tierarztes, nicht unter die Schere.

So bürstest du eine Katze ohne Stress

  1. Wähle den richtigen Moment: wenn sie entspannt ist, nach einem Nickerchen oder einer Mahlzeit, nicht mitten im Spiel.
  2. Beginne an Stellen, die sie mag: oft Rücken, Wangen und Hinterkopf.
  3. Bürste in Wuchsrichtung, sanft und ohne Druck.
  4. Sei vorsichtig an empfindlichen Stellen: Bauch, Pfoten, Schwanz. Viele Katzen mögen dort keine Berührung, also nicht darauf bestehen.
  5. Hör auf, bevor sie genug hat: Schwanzschlagen, angelegte Ohren, zuckende Haut… das ist das Signal. Lieber zwei angenehme Minuten als zehn Minuten Kampf.
  6. Belohne sie: eine Streicheleinheit, ein Leckerli, eine kleine Spielrunde.

Bei einer Katze, die noch nie gebürstet wurde, lass sie zuerst am Werkzeug schnuppern und mach dann nur ein paar Striche. Vertrauen entsteht durch Wiederholung.

Und die Haare, die schon auf dem Sofa liegen?

  • Ein Fusselhandschuh: Über den Stoff reiben, die Haare bleiben hängen und rollen sich zu einem Bällchen. Ohne Klebeband und Nachfüllung, mit Wasser waschbar.
  • Eine waschbare Decke auf ihren Lieblingsplätzen, die du regelmäßig ausschlägst und wäschst.
  • Im Fellwechsel öfter staubsaugen.

Diese Tipps funktionieren auch bei Hunden. Und wenn deine Katze ein Bett hat, schüttle und wasche es regelmäßig: Lies unseren Ratgeber, um das richtige Bett zu wählen.

Alle unsere Werkzeuge findest du in der Rubrik Fellpflege.

Häufige Fragen

Ist es normal, dass meine Katze im Herbst stark haart?

Ja, der Herbst ist oft eine Zeit des Fellwechsels. Bürste sie einige Wochen lang etwas öfter. Wenn du kahle Stellen oder Rötungen siehst, frag deinen Tierarzt.

Meine Katze hasst die Bürste, was tun?

Probier den Fellpflegehandschuh, der sich eher wie Streicheln anfühlt. Halte die Einheiten sehr kurz, belohne sie und hör beim ersten Anzeichen von Unmut auf. Nach und nach finden viele Katzen Gefallen daran.

Sollte ich meine Katze baden, damit sie weniger haart?

In der Regel nicht: Eine gesunde Katze putzt sich sehr gut selbst. Bürsten reicht. Ein Bad ist nur in besonderen Fällen nötig, am besten auf Rat deines Tierarztes.

Dein Warenkorb

Dein Warenkorb ist noch leer.

Zum Shop